Archive for November, 2007

November
30th 2007
Kinder und Markenmotivation

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Im letzten Beitrag haben wir ja darüber berichtet, dass bereits Kinder im Alter von 3 Jahren ein strukturiertes Markenwissen haben. Aber warum sind Marken selbst schon im Vorschulalter so wichtig in der Wahrnehmung eines Kindes?

In der Studie „Kinderwelten 2007“ wurden 4 Hauptmotive zur Markennutzung von Kindern identifiziert:

1. Integration – dazugehören und dies demonstrieren
Kinder wollen nach außen hin ihre Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen oder Entwicklungsstufen demonstrieren. Kinder sehen bestimmte Marken als ein wichtiges Symbol ihrer Altersgruppe. So ist evtl. in einem Jahr ganz wichtig, dass es unbedingt ein Barbie-Rucksack ist, mit der nächsten Entwicklungsstufe nur wenige Jahre oder sogar Monate später, gibt es aber dann nichts Peinlicheres als einen Barbie-Rucksack.

2. Individualisierung – seine Besonderheit darstellen
Klar, Statussymbole gibt es auch bei Kindern. Was dem Vater seine Auto oder Mutter die Handtasche, ist dem Kind halt ein bestimmtes Kleidungsstück oder ein bestimmter Joghurt in der Frühstücksbox. Mit bestimmten Marken und Produkten können auch Gleichgesinnte gefunden werden. „Was du magst Fruchtzwerge Banane auch am liebsten? – ICH AUCH!“

3. Markierung – Kompetenz erwerben
Wenn man sich bestimmte Marken als Fixpunkte nimmt und sich dadurch ziemlich intensiv mit einen Thema beschäftigt, so kann man sich auch schnell als Experte positionieren. „Der Max weiß alles über LEGO!“. Und aus seinem anfänglichen Lego-Wissen wird vielleicht bald ein kleiner Experte für Raumschiffe oder Roboter.

4. Aktivierung – Handlungsanweisung erhalten
Kinder versuchen durch das Klammern an bestimmte Marken ein wenig halt in der großen Flut des Konsums zu bekommen. Wenn der Rucksack schon von Diddl-Maus ist, warum dann nicht auch der Füller, der Schreibblock oder das Lieblingsshirt? Wichtig ist dabei aber schon bei Kindern die Markenechtheit. Nichts ist peinlicher als eine billige Kopie. So tut Mutti dem Kind leider also keinen Gefallen, wenn Sie auf ein schönes Sommershirt noch eine Maus draufbügelt, weil die kleine Lisa doch diese komische Maus so mag.

Wir sehen, sowohl Kinder, als auch Eltern haben es bereits in der Vorschule nicht leicht in Sachen Markenkonsum. Umso wichtiger, dass ein Kind vor allem ein gesundes Selbstbewusstsein und offene Augen für seine Umwelt aus dem Elternhaus mitbringt. Dies aber bitteschön nicht basierend auf irgendwelche Marken o.ä. Oder mit wem würden Sie ihr Kind lieber spielen lassen:

„Aber Max hat ganz viel neues LEGO!“ oder doch lieber „Lisa weiß immer wo man ganz toll Tiere beobachten kann.“?

Aber worauf kommt es nun an, damit Kind glücklich aufwachsen? Ein paar Einblicke und Tipps gibt unser heutiger des Tages:
Das Geheimnis glücklicher Kinder.

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November
29th 2007
Kinder und Markenbewusstsein

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Ihr Kind kann noch nicht mal den eigenen Namen schreiben, weiss aber schon ganz genau welche Sorten an Cornflakes es von Kellogs gibt und dass auf dem T-Shirt doch bitteschön auch der richtige Markennamen zu stehen hat? Kein Einzelfall!

Kinder entwickeln immer früher ein Markenbewusstsein. Sie wissen genau was IN ist und was nicht. Auch Schriftlogos werden erkannt, selbst wenn das Kind noch gar nicht lesen kann. Bereits mit 3 Jahren können Kinder zu einem Markenlogo den richtigen Markennamen und die richtigen Produktkategorie zuordnen.

In einer Studie zur Markenkenntnis von Vorschülern im Auftrag von IP Deutschland, wurden Kindern im Alter zwischen 3 und 6 Jahren 20 Markenlogos vorgelegt. Abgefragt wurden anschließend, ob diese Marke bekannt ist, und welche Produkte zu dieser Marke gehören.

Die bekanntesten (am meisten richtig erkannten) Marken waren:

1. McDonald’s
2. Capri Sonne
3. Fruchtzwerge
4. Lego
5. Fruchttiger
6. Baby Born
7. Bifi
8. Babybel
9. Monte
10. Nutella

[Quelle: www.ip-deutschland.de]

Besonders gut bleiben Marken in den Kinderköpfen, wenn Logos zusätzlich mit einen Charakter (z.B. der Haribo Goldbär oder der Fruchttiger) kommuniziert werden. Wichtigste Einflussfaktoren für die Markenbekanntheit bei Kindern sind übrigens Freunde und das eigene Fernsehverhalten. Kinder die täglich TV schauen erkennen ca. 3 mal so viele Markenlogos, wie Kinder die nur einmal pro Woche fernsehen.

Aber wie geht man als Eltern nun am besten mit der kleinen Markendiva im Kinderzimmer um? Gute Tipps und konkrete Anleitungen gibt unser heutiger des Tages:
Wenn Kinder immer alles haben wollen. Weniger ist mehr

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November
20th 2007
Wirkt sich der Vorname auf die Karriere aus?

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Wie wichtig ist es eigentlich bei der Namenssuche auch daran zu denken, ob man mit dem einen Namen später evtl. mehr Erfolg haben könnte, als mit dem anderen?

Gibt es nun Namen, die besser oder schlechter für eine spätere Karriere sind?
Im Buch Freakconomics wird zu diesem Thema ein Beispiel aus den USA angeführt. In einem Land wo zum Einen die Namen deutlich ungewöhnlicher sein können, zum Anderen aber auch oft eindeutige Zuordnung zu bestimmten Bevölkerungsgruppen zulassen (es gibt dort eindeutig schwarze und eindeutig weiße Namen), und darüber hinaus Bewerbungsfotos unüblich sind, kann es durchaus möglich sein, dass bestimmte Jobs einfach nicht an bestimmte Namen vergeben werden.

In einem angeführten Beispiel gab ein Vater einem Sohn den Vornamen Winner (deutsch: Gewinner) und dem anderen Sohn den Vornamen Loser (deutsch: Verlierer). Nunja, also eigentlich ziemlich deutliche Vorraussetzungen um die Wirkung von Namen auf den späteren Erfolg zu beurteilen.

Also mittlerweile (die Söhne sind erwachsen) könnte es gut vorkommen, das Winner mit Loser beruflich zu tun hat, denn Winner hat eine beachtliche Gangsterkarriere hinter sich, und könnte somit gut in einem Polizeirevier am Schreibtisch vom erfolgreichen Polizist Loser zum Verhör sitzen. Loser (der von seinen Kollegen nur Lou genannt wird), hat nämlich auch trotz seines Namens eine solide Karriere bei der Polizei hingelegt. Haben Namen also wirklich Auswirkung auf die Karriere?

Namen, Business, Karriere

Um z.B. aus der Masse hervorzustechen und Aufmerksamkeit zu erregen – ein nicht unwichtiger Fakt, um z.B. mit seiner Bewerbung auf dem Schreibtisch eines Personalchefs in den Fokus zu geraten - kann ein Name durchaus wichtig sein. „Er ist auf jeden Fall wichtiger als die Krawatte, die jemand umhat.“ sagt Mario Schmitz-Buhl, Organisationspsychologe. Durchschnittsnamen gehen seiner Meinung nach oft unter, weil sie wenig Erinnerungspotential haben. Einige Unternehmer kürzen z.B. ihren 2. Vornamen einfach ab und führen in dann auf Visitenkarten auf – nur um interessanter zu werden und somit in Erinnerung zu bleiben. John F. Kennedy, George W. Busch oder Homer J. Simpson sind ein paar Beispiele dafür. ;)

Weitere interessante Fakten zu diesem Thema greift der FAZJOB-Artikel „Stefan Schmidt könnte sich nicht Stefan Goethe nennen“ auf. Auch die Bild-Zeitung hat sich mit diesem Thema beschäftigt, und stellt im Artikel „Klingt mein Name nach Karriere?“ sogar eine Liste zur Verfügung, in der die geläufigsten Vornamen danach untersucht wurden, wie erfolgsversprechend sie für eine Karriere sind.

Wenn Sie übrigens mehr zu der Geschichte von Winner und Loser, beliebten Vornamen und deren Auswirkung auf die Karriere aber auch zur Frage: „Was ist gefährlicher für ein Kind, ein Revolver oder ein Swimming Pool?“ wissen wollen, so empfehlen wir einen Blick in unseren heutigen des Tages: Freakonomics. Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen

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November
15th 2007
Wie finde ich den richtigen Vornamen?

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Ok, dass Leon oder Marie zwar schöne aber halt nicht wirklich kreative Namen sind, haben wir ja bereits festgestellt. Aber wie geht man denn nun vor, wenn sich Nachwuchs angekündigt hat, eine Idee für einen schönen Vornamen aber einfach nicht kommen will?

Vier Studentinnen der Uni Heidelberg haben sich innerhalb ihres Psychologiestudiums genau mit diesem Thema beschäftigt und einen Leitfaden zur Namensfindung erarbeitet.

Namensfindung

Hier die Kurzanleitung zur Namenssuche:

Wann?
Zu früh gibt’s nicht. Am besten man sucht bereits in den 1. Schwangerschaftsmonaten, denn zum Ende der Schwangerschaft gibt es viel zu viele andere Dinge, die man im Kopf haben muss.

Wo?
Klassiker bei der Namenssuche sind Namensbücher und Internetseiten. Vorteil: Eine systematische Auflistung und viele Hintergrundinfos zu Herkunft und Bedeutung.

Weiter Möglichkeiten zur Inspiration sind Figuren aus Filmen und Büchern, Namen von Familienmitgliedern und Freunden oder Personen d. öffentlichen Lebens (Sport, TV/Radio, Politik). Lesen Sie ruhig auch mal einen Filmabspann.

Etwas ausgefallener sind Inspirationsquellen wie Möbelkataloge – „Ivar, räum dein Zimmer auf!“ ;) -, Werbung oder ein Besuch im Tierpark – „Knut, spiel nicht immer mit deinem Essen!“ ;)

Wie?

  • Der Name sollte zum Nachnamen passen
  • Die Länge des Namens sollte gefallen
  • Soll der Name international tauglich (Aussprache, Schreibweise etc.) sein?
  • Schreibweise: leicht oder ausgefallen?
  • Keine negativen Assoziationen (Name der blöden Banknachbarin aus Schulzeiten o.ä.)
  • Bezug zu Religion?
  • Ähnlichkeit mit Nachnamen -> Happy Hippo-Effekt: z.B. Klaus Klumpen o.ä.
  • Ausgefallen oder geläufig?
  • Modern oder traditionell?
  • Dialekt? -> z.B. Jaqueline kann zu „Tschacklin“ werden
  • Soll der Name eine besondere Bedeutung haben?
  • Wie wirkt der Name wenn das Kind erwachsen ist?
  • Anfälligkeit für Hänseleien
  • Soll sich der Name abkürzen lassen, oder nicht?
  • Kann man sich vorstellen den Namen auch laut in der Öffentlichkeit (Spielplatz etc.) zu rufen?

[Quelle: vorname-finden.uni-hd.de]

Alle o. g. Regeln sind sicher kaum zu erfüllen. Oft kommt die passende Idee auch unverhofft, wenn man gar nicht danach sucht. Wichtigstes (wenn auch ungeschriebenes!) Gesetz ist allerdings: Verrate den Namen niemals vor der Geburt an andere (Oma, Opa, Freunde etc.). Irgendwer hat immer eine Geschichte zu einem Namen, und wenn es bloß „So heißt doch unser Meerschwein“ ist.

Genau mit diesem Problem haben auch Carla und Turk in der Serie Scrubs zu kämpfen. Zu finden in Folge 111. in der 5. Staffel. Unser heutiger konsumdes Tages:
Scrubs: Die Anfänger - Die komplette fünfte Staffel (4 DVDs)

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November
13th 2007
Die beliebtesten Vornamen

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Wenn man sich heutzutage auf den Spielplatz stellt, und laut nach z.B. Lara oder Leon ruft, so kann es gut sein, dass man plötzlich eine große Kinderschar um sich hat. Besonders kreativ scheinen die Eltern der letzten Jahre nämlich nicht unbedingt gewesen zu sein.

Laut Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) waren 2006 die folgenden Namen besonders beliebt:

Jungen: Leon, Maximilian, Alexander, Lukas/Lucas, Paul
Mädchen: Marie, Sophie/Sofie, Maria, Anna/Anne, Leonie

Deutlich detaillierter und aktueller befasst sich beliebte-vornamen.de mit diesem Thema. Dort finden Sie auch die beliebtesten Vornamen des Jahres 2007 und allerhand Zusatzinfos zu diesem wichtigen Thema.

Aber welcher ist denn nun der richtige Name? Nunja, wenn man sich einige unterschiedliche Namenslisten in verschiedenen Ländern und aus unterschiedlichen Jahrzehnten anschaut, so gibt es eigentlich nur einen Namen, der nie aus der Mode kam und auch international (in den westlichen Ländern) immer unter den Top 50 war. Der einzig international taugliche und zeitlose Namen ist: Sarah!

Aber was ist, wenn es nun ein Junge ist, oder das Meerschwein bereits Sarah heißt? Wie gehen Eltern am besten bei der Namessuche vor? Dazu mehr in unserem nächsten Beitrag.

Wer nicht nur an über 8000 Namensvorschlägen sondern außerdem auch an der Herkunft und der geschichtlichen Entwicklung von Vornamen interessiert ist, der sollte unbedingt einen Blick in unseren heutigen des Tages werfen: Duden - Das große Vornamenlexikon. Herkunft und Bedeutung von über 8 000 Vornamen

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November
12th 2007
Machen Kinder glücklich?

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Für viele ist es die Erfüllung eines Traum, einige sprechen jedoch vom “Ende der Ehe”. Das erste gemeinsame Kind. Der Tagesspiegel berichtet in seinem Artikel “Wenn Paare Eltern werden” u. a. von John Gottman, “Liebesforscher” am Familienlabor der Universität von Washington in Seattle. Er sagt: “Elternschaft ist für viele Paare das Ende ihrer Ehe”.

In einer Studie begleitete er 82 Ehepaare. 43 davon bekamen Nachwuchs, 39 nicht. Bereits 1 Jahr nach der Geburt war das Glück der meisten Eltern ordentlich getrübt. Akuter Schlafmangel, wenig Freizeit und ein quasi nicht mehr vorhandenes Sexualleben. Die Frau ist nur noch Mutter, und der Mann treibt als Ernährer nur noch seine Karriere voran.

Doch es gibt Lichtblicke. 1/3 der Mütter empfanden ihre Ehe mit Kind als glücklich oder sogar besser! Den entscheidenen Unterschied machte der Ehemann. Wenn er sich nicht nur um seinen Job, sondern auch um die Erziehung des Kindes kümmert, und somit die Frau entlastet, wurde die Partnerschaft als glücklicher eingestuft.

Auch eine Studie der Uni Bozen kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Bei ca. 80 % der Teilnehmer sank das Beziehungsglück durch ein Kind. 12 % der Frauen und 22 % der Männer empfanden jedoch die Beziehung als genauso gut oder besser. Allerdings kommt diese Studie zu dem Schluß, dass es nicht allein am Mann liegt. Vielmehr liegt es am Selbstverständnis der Frau und des Mannes. So kann eine Frau auch als Fulltime-Mutter glücklich sein, sofern sich dies mit Ihrer Lebensplanung deckt. Klar! ;)

Oft werden Mütter aber dank teurer oder nicht verfügbarer Betreuungsplätze unfreiwillig zu diesem Fulltime-Job gezwungen. Das liebe Geld und die eigene wirtschaftlich Situation ist also einmal mehr ein entscheidender Faktor, der bei der Familienplanung bestenfalls vorher durchdacht werden sollte.

[Quelle: Tagesspiegel.de “Wenn Paare Eltern werden”]

Wenn Sie meinen, Familie muss mehr bedeuten als Windeln mit Bärchenaufdruck wechseln und im Kombi zum Discounter fahren, dann ist unsere heutige Empfehlung sicher das Richtige für Sie. “Vom Familienleben und davon, wie es wirklich ist. Dieses Buch handelt weder von idyllischen Picknicks in Gänseblümchenwiesen noch von Weihnachten mit ganz vielen Geschenken. Sondern vom ganz normalen Family Business ­ samt Überstunden. Fernab von Geburtenraten und Mutteridealen geht es hier ausschließlich darum, Eltern (und nebenbei auch Kindern) den Alltag zu versüßen!” Unser heutiger des Tages: Family Business. Das Buch für Eltern, die nicht perfekt sein wollen.

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November
9th 2007
Pro & Contra Kind

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Na klar, wir alle haben wenig Zeit, viele haben einen streßigen Job und noch mehr wollen natürlich auch nicht immer darauf achten, dass nach dem Sandmännchen Ruhe ist. Aber wer kann schon kleinen blauen Babyaugen widerstehen? :)

Was spricht denn nun wirklich für und gegen ein Kind? Das IfD hat dies in einer Umfrage untersucht.

Hier die Vorteile bzw. Zusatznutzen (resultierend aus einem Fragebogen mit vorg. Antworten):

Und hier die Nachteile bzw. Einschränkungen durch ein Kind (resultierend aus einem Fragebogen mit vorg. Antworten):

Letztlich können solche Zahlen allerdings nur ein grobes, allgemeines Stimmungsbild abgeben. Die Entscheidung für oder gegen ein Kind sollte jeder angepasst an seine individuelle Situation treffen. Oder was meinen Sie? Schreiben Sie uns doch Ihre Pro & Contras für ein Kind in die Kommentare - wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

Wem das alles viel zu viel Theorie ist, und wer sich lieber mal über die kleinen Macken der heutigen Eltern amüsieren will, der sollte sich unsere heutige Empfehlung unbedingt anschauen. Vom überperfekten, über den mega-hypen bis hin zum konsequenten Elternteil: “Ein satirischer Ratgeber für alle, die sich zwischen den erhobenen Zeigefingern, der ermüdenden Kinderdebatte, verstaubten Mutterverdienstkreuz-Ideologien und Doppelbelastungs-Gejammer einfach mal schlapp lachen möchten. Über sich selbst, über andere Eltern und über das seltsame Thema Elternschaft im Allgemeinen.” Unser heutiger des Tages: Elternkrankheiten

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November
8th 2007
Kinder - Nein danke?

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Warum eigentlich nicht? Rund 23 Prozent der Kinderlosen (zw. 18 und 44 in D) wollen laut einer Studie des Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) ausdrücklich keine Kinder. Der Rest will immerhin entweder auf jeden Fall (42 %) oder zumindest vielleicht (35 %) Kinder.

Aber warum kriegen dann soviele trotzdem keine Kinder? Kein Partner, kein Geld oder zuviel Streß im Job? Die möglichen Gründe keine Kinder in diese Welt zu setzen können ja vielfältig sein, und sind sicher nicht nur Kinderhassern geläufig. Das IfD hat die Gründe, die Kinderlose vom Kinderkriegen abhalten, mal näher analysiert:

Neben wirtschaftlichen und beruflichen Ängsten, will man sich also auch kaum einschränken. Aber sind wir wirklich alle solche Egoisten? Nunja immerhin ca. 2 Millionen Menschen in Deutschland wünschen sich sehnlichst ein Kind, nur klappt es einfach nicht mit der Schwangerschaft.

Aber welche Vor- und Nachteile bringt denn nun ein Kind wirklich? Auch das hat das IfD näher untersucht. Dazu aber mehr in unserem nächsten Beitrag.

Wer in der Zeit bis dahin evtl. das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden will, oder wer selbst bisher erfolglos versucht was für die Rentenvorsorge zu tun, dem sei ein Blick in unseren heutigen des Tages empfohlen: Kinderwunsch (GU Einfach gesund)

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November
7th 2007
WM-Babyboom in Berlin?

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Ja ja, die Geister die wir riefen. Uns haben einige Reaktionen zu unserer frechen Darstellung der Babysituation in Berlin Prenzlauer Berg erreicht. OK, Grund genug für uns, das Ganze mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Also Fakt ist, dass Berlin mit gutem Beispiel voran geht, denn die Geburtenrate in Berlin ist leicht steigend. Einige Experten sprechen von WM-Babies, die ja im 2. Quartal 2007 zur Welt kamen, andere sprechen von Anreizen durch das seit Januar gezahlte Elterngeld. Warum auch immer, Fakt ist, dass die Anzahl an Geburten in Berlin im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im 2. Quartal 2007 um 4,25 % gestiegen ist. Allerdings sind Berlins Mütter dafür auch deutlich älter als der Bundesdurchschnitt, denn ca. 24 % sind über 35 Jahre alt. (Bundesdurchschnitt: 15 %)

Ok, zugegeben: Unsere Darstellung von Prenzl Berg war ein wenig subjektiv. Aber nach Zahlen liegt Pankow (und zu diesem Bezirk zählt Prenzlauer Berg nunmal!) eindeutig an der Spitze. Also das gefühlte Babyzentrum Berlins liegt auf jeden Fall im Osten Berlins, mit leicht nördlicher Tendenz.

Und wenn die süßen Kleinen mal größer werden, und mehr wollen als nur im Kinderwagen zum nächsten Coffee-Shop geschoben zu werden ;) , dann hilft vielleicht ein Blick in unseren des Tages:
Kind in Berlin 2007/2008

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November
5th 2007
Geburtenrate Deutschland

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Wir werden immer weniger! Ok, wenn man z. B. so durch Berlin Prenzlauer Berg o. ä. läuft, könnte man denken, dass Kinderkriegen gerade wieder in ist, und Babies schon sowas wie ein Lifestyle-Accessoire sind. Überall Kinderwagen, Babyflaschen und Müttergespräche. Der Schein trügt allerdings. Klar, es ist nichts Neues - Deutschland hat zuwenig Nachwuchs! - aber ist es wirklich so schlimm?

Ok, eine deutsche Frau bekommt in ihrem Leben durchschnittlich 1,331 Kinder. Das ist immerhin mehr als noch vor 10 Jahren (1,316), aber immernoch zu wenig um unserer Rente auch zukünftig ein solides Fundament zu geben.

Wenn man jetzt mal die Anzahl der Sterbefälle gegenüberstellt, so sieht man, dass wir z. B. 2006 ca. 149.000 Leute weniger in Deutschland geworden sind. Und die Übrigen werden immer älter. Also wer irgendwo in den Seniorensektor investiert, muss nur lange genug aushalten - irgendwann boomt das Geschäft bestimmt. ;)

Wem das zu riskant ist, der sollte zumindest mal einen Blick in unseren heutigen des Tages werfen: Das 1 x 1 der Altersvorsorge. In 6 Schritten zu mehr Wohlstand in der Rente

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