Posted under Das neue Jahr
Auch in diesem Jahr gibt es ein ganze Menge Änderungen, die mit dem 01.01.2008 in Kraft getreten und somit zu beachten sind. Neben den allseits bekannten, weil breit in den Medien behandelten, Themen wie Rauchverbot und Umweltzone gibt es aber noch zahlreiche weitere Änderungen ab 01.01.2008. Und genau deswegen beschäftigen wir uns in dieser Woche mit eben diesen.
.de stellt ihnen mit Hilfe von Information der Verbaucherzentrale Nordrhein-Westfalen jeden Tag die wichtigsten Änderungen vor - wie immer: einfach & kompakt und übersichtlich nach Themengebieten geordnet.

Heute zum Thema:
Einkommen / Altersvorsorge / Finanzdienstleistungen
[Quelle: Verbraucherzentrale NRW]
Das Jahr 2008 bringt zahlreiche Veränderungen, die sich auf dem Konto bemerkbar machen, ebenso positiv wie negativ. So wurden die Einkommensgrenzen, bis zu denen Beiträge in die Pflichtversicherung gezahlt werden müssen, fast durchweg angehoben. Beispiel gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung: 2008 unterliegen 450 Euro mehr als 2007 der Beitragspflicht.
Dagegen stärkt der reduzierte Beitrag zur Arbeitslosenversicherung – von 4,2 auf 3,3 Prozent - die Habenseite. In Aussicht gestellt ist, dass ältere Arbeitslose länger als bisher Arbeitslosengeld I erhalten. Mit der endgültigen Verabschiedung des Gesetzes wird im Frühjahr gerechnet. Die Regelung soll rückwirkend ab 1. Januar gelten.
Studenten und Schüler winkt ein finanzielles Plus: ab Oktober beim Bafög ein Aufschlag von zehn Prozent und bereits seit Januar der neu eingeführte Kinderbetreuungszuschlag. Außerdem dürfen sie künftig mehr hinzuverdienen.
Für alle, die Unterhalt zahlen oder erhalten, gelten neue Regeln. So haben Minderjährige nun Vorrang vor allen anderen Unterhaltsberechtigten. Für die Dauer von drei Jahren nach der Geburt haben Mütter und Väter einen Anspruch auf Betreuungsunterhalt für ehelichen wie unehelichen Nachwuchs. Wer wegen der Kinderbetreuung nachehelichen Unterhalt erhält, wird stärker als bisher angehalten, wieder eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen.
Ob Rente nach Riester, nach Rürup oder über den Betrieb: Wer so fürs Alter spart, den beglückt der Staat 2008 mit höheren Prämien und stärkeren steuerlichen Entlastungen. Zusätzliches Bonbon für junge Familien: Bei der Kinderzulage für Neugeborene (Riester-Rente) öffnet Vater Staat sein Säckel besonders weit. Noch unklar ist, wie genau selbstgenutztes Wohneigentum bei der Altersvorsorge („Wohn-Riester“) gefördert werden soll.
Das Bezahlen mit Karte wird in Europa nach und nach einfacher. 2008 kommt es stufenweise zu einem Zusammenschluss internationaler mit nationalen Zahlungssystemen. Verbraucherschützer beanstanden, dass dabei die Sicherheit im Interesse der Kunden ungenügend berücksichtigt wird.
[Quelle: Verbraucherzentrale NRW]
Ein paar Tipps zum besseren Umgang mit Geld gibt unser heutiger
des Tages: Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen
